Ebook reader

February 4, 2010

Tipps

Filed under: lesegeraete — dreyli @ 11:40 pm

Nutzen Sie die Möglichkeiten des WWW und die Suchfunktion von Google. Informieren Sie sich ausführlich über die angebotenen Reader in Computerzeitschriften, die immer mal wieder Tests über Ebookreader bringen, schauen Sie bei Stiftung Warentest, ob Sie dort einen aktuellen Test finden.

Überlegen Sie , für was Sie den Reader nutzen wollen. Möchten Sie nur Lesen, oder auch Musik hören, im Web surfen oder kleinere Texte erstellen. Gehen Sie in Buchhandlungen und nehmen einen Ebookreader in die Hand. Die Umstellung von einem gedruckten Buch zu einer elektronischen Anzeige fällt Ihnen vielleicht schwer.

Was beachten

Filed under: lesegeraete — dreyli @ 11:39 pm

Bedenken Sie, dass es inzwischen viele unterschiedliche Anbieter von Ebookreadern gibt. Neben dem bekannten Kindle von Amazon und dem Sony PRS-505 gibt es noch mehr Angebote. Insgesamt sind 17 Modelle auf dem Markt, die sich preislich zwischen 190.- und 700.- Euro bewegen und zwischen 160 und 570 Gramm wiegen. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen sind allerdings nicht sehr groß, da die meisten Ebookreader standardisierte Ausstattungen haben. Das Standard Display ist zwischen 12 und 15 Zentimeter groß, basiert auf der stromsparenden E-Ink-Technik, die ein gestochen scharfes Bild verspricht und hat eine Auflösung von 800 x 600 Bildpunkten. Serienmäßig ist natürlich auch der USB-Anschluss.

Sie sollten sich darüber im Klaren sein, ob Ihr Reader PDF-Dateien lesen können soll. Der Kindle von Amazon kann das nicht, genauso wenig, wie der Kindle das in Deutschland weit verbreitete EPUB- Format lesen kann. In der Multimedia-Abteilung sind Formate wie MP3, AAC, Ogg, MP4 und Adobe Flash Lite interessant.
Sehr komfortabel ist es, wenn Ihr Ebookreader sich über UMTS oder W-LAN mit den jeweiligen Buchläden verbinden kann und Sie auch unterwegs problemlos Bücher oder die aktuelle Tageszeitung herunter laden können. In Deutschland bietet die Frankfurter Allgemeine Zeitung ein tagesaktuelles Download an.
Je größer die Speicherkapazität Ihres Ebookreaders ist, desto mehr Bücher können Sie aufspielen. Normale Ebooks belegen etwa 1,5MB Speicherplatz. Der Ebookreader mit der größten Speicherkapaztät im Moment bietet 8GB. Damit können Sie auch eine größere private Bibliothek archivieren.
Benutzen kann man den Ebookreader etwa vier Tage im Dauerbetrieb, danach muss der Akku neu aufgeladen werden.

Nachteile

Filed under: lesegeraete — dreyli @ 11:37 pm

Der erste Nachteil ist, dass Fachbücher im Bereich der Ebooks den größten Anteil ausmachen. Mit 30% verkauften Ebooks ist diese Sparte recht erfolgreich. Stellt man die Zahlen von Amazon für den Bereich Belletristik dagegen, stellt sich heraus, dass bei 130.000 Titeln, die im Jahr 2008 sowohl als Printbook als auch als Ebook angeboten wurden, nur 6% der Titel als Ebook abgesetzt wurden.
In Deutschland ist das Angebot an Ebooks, bis auf die Fachliteratur, verschwindend gering. Möchten Sie die Top Bestseller lesen, können Sie sie nur in Englisch herunter laden.

Ein weiterer Nachteil ist die Lesbarkeit der Buchstaben auf dem Ebookreader. Auch wenn die Technik, das heisst der Kontrastbereich des Bildschirmes in den vergangenen Jahren sehr viel besser geworden ist, so ist das lange Lesen noch sehr anstrengend und nicht so komfortabel wie in einem richtigen Buch.
Das Umblättern der einzelnen Seiten wird über Pfeile gesteuert und dauert etwas länger als normal, das Display stellt nur Schwarz-Weiss dar, keine Farbe. Löscht man ein Buch versehentlich ist es unwiderruflich verloren und muss neu gekauft werden.

Sind Sie ein sinnlicher Mensch, werden Sie noch ganz andere Nachteile des Ebookreaders wahrnehmen. In der elektronischen Darstellung eines Buches fehlt der Genuss, frisch gedruckte Seiten zum ersten Mal umzuschlagen. Es fehlt der spezielle Geruch, den nur Bücher besitzen, ganz besonders, wenn sie alt sind. Ausserdem wird man der Möglichkeit beraubt, aus jedem Buch auch etwas Persönliches zu machen, durch Anmerkungen oder Unterstreichungen.

Sie können Bücher, die Sie sehr mögen, nicht mehr an Freunde ausleihen, da die Ebooks DRM geschützt sind und sich nicht auf einen anderen Ebookreader übertragen lassen. Somit müssten Sie Ihren Ebookreader direkt mit verleihen.
Das Stöbern in Antiquariaten nach längst vergriffenen Ausgaben und das Verkaufen von Büchern auf dem Flohmarkt wird es nicht mehr geben, wenn sich das Ebook durchsetzt.

Vorteile

Filed under: lesegeraete — dreyli @ 11:34 pm

Wenn Sie viel privat oder auch beruflich unterwegs sind, ist der größte Vorteil des Ebookreaders offensichtlich: er ist viel leichter und handlicher als ein fest gebundenes Buch. Als Vielleser könne Sie bis zu 200 Bücher mit auf die Flugreise nehmen und nacheinander lesen. Er ist handlicher als der Computer, auf dem Sie mit der entsprechende Software natürlich auch Ihre Bücher lesen könnten. Das Display des Ebookreaders ist extra auf die gute Lesbarkeit der Buchstaben ausgelegt, die Darstellung ähnelt einer Buchseite, die Sie auch im Sonnenlicht gut erkennen können. Damit ist das Lesen des Buches auf dem Reader für Sie augenschonender als auf dem hintergrundbeleuchtetem Display von Computern, die die Augen schnell ermüden.

Einen weiteren Vorteil gibt es für die Leser von Fachbüchern. Eine Volltextsuche wird bei den meisten Readern unterstützt. Mit der Eingabe des Suchbegriffes wird Ihnen die lange Suche nach dem passenden Absatz abgenommen. Nicht ohne Grund sind heute über 30% der Verkäufe im Fachbuchbereich Ebooks.

Ebooks erscheinen bei den meisten Verlagen zeitgleich mit dem Printbook. Sie können sich die Bücher direkt nach Erscheinen komfortabel herunter laden, teilweise um einen bis zu 30% reduzierten Preis.
Sehr komfortabel ist die Möglichkeit für Leute mit Sehschwäche die Schriftgröße auf ihre persönlichen Bedürfnisse einzustellen.
Selbst öffentliche und Universitätsbibliotheken bieten inzwischen die Möglichkeit, Ebooks gegen eine geringe Gebühr auszuleihen.

Ebook Reader

Filed under: lesegeraete — dreyli @ 11:31 pm

Die Zukunft gehört den Ebook Readern

Ebooks besetzten lange Zeit nur eine Nische. Es wurden meist nur schon vergriffene oder ältere Bücher digitalisiert. Lesen konnten Sie die auf CD- Rom gespeicherten Bücher meist im PDF Format.

Da sich aber Ebooks nicht anfassen lassen und damit wesentliche emotionale Aspekte eines Buches, wie das Blättern, Riechen und die Bindung nicht mehr erfahrbar waren, setzte sich das Ebook am Anfang nur für Fachbücher durch. Gelesen wurden die Ebooks hauptsächlich auf dem Computer, sie waren damit gebunden an den Bildschirm und nicht so einfach mit ins Bett zu nehmen. Im Jahr 2004 entwickelte Sony einen ersten Ebookreader für den japanischen Markt, der dort, auch durch intensive Werbung, sehr erfolgreich war. Er war leicht, gut lesbar und kaum größer als ein japanisches Taschenbuch.

Dann, im Jahr 2006, hatten Sie die Möglichkeit, sich, ausser für den weiter entwickelten Ebookreader von Sony, auch für Ebookreader anderer Hersteller zu entscheiden. Der endgültige Durchbruch für das elektronische Buch kam mit dem Ebook reader von Amazon, dem Kindle. Dieser Ebook reader von Amazon wiegt 290 Gramm und hat eine Bildschirmdiagonale von 24 Zentimetern. Über ein Mobilfunkmodul greift er auf das Onlineangebot von Amazon zu, auf dem Sie über 400.000 Bücher zum Download finden. Speichern können Sie auf dem Kindle bis zu 200 Bücher.