Auch bei den fondsgebundenen Lebensversicherungen gibt es Nachteile die immer mit beachtet werden sollten. So ist es in den meisten Fällen trotz der Höhe der monatlichen Beiträge nicht möglich einen sinnvollen Versicherungsschutz zu erreichen. Da das meiste Kapital in die Fonds geht, bleibt für die eigentliche Lebensversicherung nur ein Bruchteil übrig. Die möglichen Auszahlungen würden auch in einer auftretenden finanziellen Notsituation nicht ausreichen, um diese zu überbrücken.
Ein weiterer Nachteil bei den fondsgebundenen Lebensversicherungen ist, dass die Versicherungsgesellschaft absolut keinen Betrag garantieren muss, der nach Ablauf der Laufzeit zur Auszahlung kommt. Der Versicherungsnehmer kann also nur an der jährlichen Abrechnung der Dividende einen Überblick bekommen, wie der Wert der Fonds sich entwickelt hat und muss bei einer Negativentwicklung sofort von sich aus darauf reagieren. Eine richtige Voraussage über die zu erwartende Entwicklung der Fonds in den nächsten Jahren zu treffen, ist selbst guten Beratern der Finanzbranche nicht möglich. Ein gewisser Ungewissheitsfaktor kann also bei der fondsgebundenen Lebensversicherung nie ganz ausgeschlossen werden.
Ein weiterer Nachteil sind die hohen Abschlussgebühren für einen Vertrag. Diese müssen vom Versicherungsnehmer über Monate erst einmal zurückgezahlt werden, ohne dass ein eigenes kleines Sparguthaben in dieser Zeit aufgebaut wird. Tritt eine finanzielle Notsituation ein und es wird Geld zur Überbrückung dieser benötigt, kann es leicht passieren das absolut noch kein Rückkaufswert in der fondsgebundenen Lebensversicherung aufgebaut wurde.