Je früher Sie sich um das ungeliebte Thema kümmern, desto mehr haben Sie aber im Endeffekt davon.
Bei frühzeitigem Vertragsschluss sind die Raten für die Sterbeversicherung viel geringer, als bei einem relativ späten Abschluss. Wenn Ihr Eintrittsalter zudem bei Beginn der Versicherung nicht höher als 75 Jahre ist, zahlen Sie immer noch nur bis zu Ihrem vollendeten 85. Lebensjahr.
Danach sind Sie ein lebenlang von jeglichen weiteren Beiträgen befreit. Nach dem 75. Lebensjahr zahlen Sie jedoch ein ganzes Leben lang weiter Ihren monatlichen Beitrag in die Sterbeversicherung ein und haben so deutlich höhere Kosten.
Außerdem ist es sehr sinnvoll, eine Versicherung abzuschließen, bei der das Sterbegeld an ein Bestattungsunternehmen und einen ausgewählten Angehörigen geht. Dadurch verhindern Sie, dass bei der Wahl einer günstigeren Beerdigung kein Geld verschwendet wird, sondern der Überschuss direkt an Ihren Angehörigen geht.
So kann dieser auch andere Kosten nach dem Tode abdecken, die an sich nichts mit der Sterbeversicherung zu tun haben.
Vor allem aber ist es wichtig, sich in Ruhe und mit Sorgfalt um eine geeignete Sterbenskasse zu kümmern.
Vergleichen Sie alle Angebote, achten Sie auf eine kompetente und fachliche Beratung in dem Unternehmen, haken Sie bei Unklarheiten vor der Vertragsunterzeichnung gründlich nach und machen Sie sich am besten gleich ein Bild vor Ort von der Sterbenskasse.
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Was müssen Sie bei einer Sterbeversicherung nun aber genau beachten?
Zuerst sollten Sie bei der Wahl des jeweiligen Versicherungsunternehmens große Sorgfalt walten lassen.
Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise sollten Sie sich zwei Mal überlegen wo genau Sie ihr Geld anlegen. Natürlich ist der Preis der Versicherung ebenfalls ein Aspekt, der Beachtung verdient. Hier gibt es wie in jedem Versicherungsfeld Preisunterschiede von bis zu 50 Prozent, ein genauer Blick und Vergleich lohnt sich also. Sterbeversicherungen gibt es nämlich in vielen verschiedenen Variationen und Preisklassen. Meist kann man wählen ob die Auszahlung an einen Hinterbliebenen gehen soll und zu einem Bestattungsunternehmen, dass schon zu Lebzeiten festgelegt wird.
Außerdem ist zu beachten, dass die Versicherung auch bei finanziellen Engpässen, insbesondere Hartz IV bestehen bleibt.
Dabei gibt es jedoch leider keine geregelte Vorgehensweise und auch wenig Erfahrung was die Anrechnung des Sterbegeldes auf Hartz IV belangt. Jedoch können auch ihr Vorkehrungen getroffen werden:
Eine unwiderrufliche Bezugsberichtigung zu Gunsten eines ausgewählten Bestattungsunternehmen verhindert das der Versicherungswert angerechnet werden kann. Dabei müssen jedoch alle Rückkaufmöglichkeiten die Normalerweise bestehen, vom Versicherungsnehmer abgetreten werden.
Eine weitere Möglichkeit ist, eine nah stehende Person als Versicherungsnehmer einzutragen, bei der ein finanzieller Abrutsch in weiter Sicht nicht in Betracht kommt, da Versicherungen stets nur bei dem Versicherungsnehmer angerechnet werden.
Man selbst bleibt die versicherte Person.
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Bei all diesen Aspekten die ausdrücklich für eine Sterbeversicherung sprechen, gibt es natürlich auch einige Nachteile, die vor dem Abschließen einer solchen bedacht werden sollten. Jede Sterbeversicherung beinhaltet eine sogenannte Wartezeit. Dies ist ein Zeitraum in dem vom Abschluss der Versicherung bis zur Auszahlung der Versicherungssumme in die Kasse eingezahlt werden muss. Dabei Unterscheidet man zwischen festen Wartezeiten und gestaffelten, je nach Konditionen beträgt diese Wartezeit bis zu drei Jahren.
Bei einem Todesfall der vor Eintritt der Beendigung der Wartezeit eintritt, werden den Hinterbliebenen nur die Beiträge ausgezahlt, die bereits in die Sterbenskasse eingezahlt wurden. Um diesen erheblichen Nachteil auszugleichen wird zu dem oft eine Unfallversicherung angeboten, diese ermöglicht dann, dass selbst bei einem verfrühten Ableben, die komplette Versicherungssumme ausgezahlt wird.
Zu den Nachteilen gehört auch noch, dass es sich bei Sterbeversicherungen meist um relativ geringen Summe handelt.
Für eine standesgemäße Beerdigung werden heutzutage 10.000 Euro veranschlagt.
In Relation liegen die Verwaltungskosten für solch einen Betrag relativ hoch, liegen zum Teil bei bis zu 20% des eigentlichen Betrages.
Der übrig bleibend Betrag wird dann, wie bei Versicherungen üblich, für Kapitalbildung verwendet. Diese fällt dann natürlich dem Einsatz entsprechend relativ gering aus.
So kann es dann schon häufiger passieren, dass im Versicherungsfall weniger ausgezahlt wird, als die Jahre über gezahlt wurde.
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Vorteile einer Sterbeversicherung sind dabei zuerst einmal natürlich die Absicherung der Angehörigen.
Diese können sich dann im Todesfall ganz der Bewältigung ihrer Trauer widmen und müssen zudem nicht noch die schwere Last dieser weiteren Bürde tragen.
Ein ebenso wichtiger Aspekt ist, dass auch ohne Hinterbliebenen eine würdige Beerdigung stattfinden kann. Zu einem weiteren Vorteil dieser Art von Versicherung gehört, dass der Versicherte durch Anweisungen schon im Vorfeld bestimmt, wie seine Bestattung aussehen soll.
So bewahrt man auch auf der „letzten Reise“ seine Selbstbestimmung. Ein weiterer Punkt, der für die Sterbeversicherung spricht, ist, dass es keine Gesundheitsprüfung gibt. Anders als bei Lebensversicherungen also werden hier nicht die herkömmlichen Fragen zum Gesundheitszustand eines Versicherten gestellt. So kann man noch bis zum hohen Alter einer Sterbeversicherung abschließen. Vorteil ist zu alldem auch noch, dass diese Absicherung auch ohne Unterschrift des Behelligten von dessen Angehörigen abgeschlossen werden kann.
So können zum Beispiel Eltern ihre Kinder versichern, ohne diese sofort mit dem Thema Tod konfrontieren zu müssen.
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Eine Sterbeversicherung dient der finanziellen Absicherung nach einem Todesfall
Es gibt Punkte im Lebenslauf eines Menschen, die naturgemäß unvermeidbar sind. Wenngleich auch unsere Gesellschaft immer noch ein Tabuthema daraus macht, gehört das Sterben dazu. In den seltensten Fällen wird dieses Thema freiwillig von selbst angesprochen und es bedarf meistens eines Ereignisses im näheren Umfeld, um die Gedanken darauf zu bringen.
Neben der Trauer, die verständlicherweise stets im Mittelpunkt eines jeden Todesfalls steht, stellen sich den Angehörigen dann bald ganz triviale Fragen des Alltags.
Was für eine Bestattung soll es sein? Wie soll die Trauerfeier gestaltet werden? Und vor allen Dingen: wer finanziert die Beerdigung?
Um all diese Fragen im Vorfeld zu klären, bietet sich auf jeden Fall eine Sterbeversicherung an.
Eine Sterbeversicherung dient der finanziellen Absicherung nach einem Todesfall, die Versicherungssumme ist dabei relativ gering. Sie soll vor allem die Hinterbliebenen vor unerwartet hohen Kosten schützen.
Mit dem Geld der Versicherung werden vor allem die Beerdigungskosten bezahlt und andere Kosten gedeckt, die ein Todesfall aufwirft. Seitdem kein Sterbegeld mehr existiert, ist diese Form der Versicherung besonders beliebt und wird häufiger abgeschlossen als vor dem Entfall dieses Geldes.
Für eine Sterbeversicherung gibt es spezielle, meist eher kleinere Unternehmen, sogenannte Sterbenskassen.
In dem Vertrag zur Beitragszahlung kennt man unterschiedliche Konditionen, je nach dem, welche Form der Bestattung man wählt und mit wie viel Jahren man der Sterbenskasse beitritt.
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