Eine Sterbeversicherung dient der finanziellen Absicherung nach einem Todesfall
Es gibt Punkte im Lebenslauf eines Menschen, die naturgemäß unvermeidbar sind. Wenngleich auch unsere Gesellschaft immer noch ein Tabuthema daraus macht, gehört das Sterben dazu. In den seltensten Fällen wird dieses Thema freiwillig von selbst angesprochen und es bedarf meistens eines Ereignisses im näheren Umfeld, um die Gedanken darauf zu bringen.
Neben der Trauer, die verständlicherweise stets im Mittelpunkt eines jeden Todesfalls steht, stellen sich den Angehörigen dann bald ganz triviale Fragen des Alltags.
Was für eine Bestattung soll es sein? Wie soll die Trauerfeier gestaltet werden? Und vor allen Dingen: wer finanziert die Beerdigung?
Um all diese Fragen im Vorfeld zu klären, bietet sich auf jeden Fall eine Sterbeversicherung an.
Eine Sterbeversicherung dient der finanziellen Absicherung nach einem Todesfall, die Versicherungssumme ist dabei relativ gering. Sie soll vor allem die Hinterbliebenen vor unerwartet hohen Kosten schützen.
Mit dem Geld der Versicherung werden vor allem die Beerdigungskosten bezahlt und andere Kosten gedeckt, die ein Todesfall aufwirft. Seitdem kein Sterbegeld mehr existiert, ist diese Form der Versicherung besonders beliebt und wird häufiger abgeschlossen als vor dem Entfall dieses Geldes.
Für eine Sterbeversicherung gibt es spezielle, meist eher kleinere Unternehmen, sogenannte Sterbenskassen.
In dem Vertrag zur Beitragszahlung kennt man unterschiedliche Konditionen, je nach dem, welche Form der Bestattung man wählt und mit wie viel Jahren man der Sterbenskasse beitritt.